Schon in meiner Kindheit hatte ich einen Faible für Tiere, ganz gleich ob Vogel, Hund oder Pferd. So teilte schon in der Jugend ein Dackel und ein Wellensittich ihr Leben mit mir. Die Reiterei machte mir sehr viel Spaß, ich verbrachte, wenn möglich, jede freie Minute auf der Rennbahn.
1969 zog ich mit meinem Mann, der auch sehr tierlieb war nach Oberbayern, wo wir genügend Platz hatten Hunde zu halten. Aufgrund dieser Tatsache, daß wir Hunde haben wollten, entschieden wir uns für Boxer und so wurde ich vom "Boxervirus" infiziert.
1980 kam Knöpfchen in unsere Familie und zu einem späteren Zeitpunkt Rocco unser erster Beo. Leider nutzte Rocco es aus und entfleuchte durch eine offene Tür ins Freie und ward gesehen.

1993 verschlug es mich mit meiner Familie, Coco, Knöpfchen und unserem damaligen Boxer Pascha, der gerade 1 ½ Jahre alt war, in die Pfalz. Knöpfchen zog mit meiner Tochter schon nach wenigen Wochen wieder nach Oberbayern zurück, Er musste allerdings dann mit 14 Jahren über die Regenbogenbrücke geschickt werden Am Karfreitag 1993 wurde Pascha vergiftet, es war grauenvoll..

Das Leben ohne Boxer wurde für mich unerträglich , so entschloß ich mich, mir wieder einen solchen zu kaufen, es war Yukan. Die Voraussetzungen für ein schönes Hundeleben waren gegeben, es erwartete ihn ein großes Grundstück, viel Auslauf, was er in vollen Zügen genoß. Im Alter von 12 Jahren musste ich ihn von seinen Leiden erlösen lassen .
Nachdem Yukan gegangen war, wollte ich zunächst keinen Hund mehr, doch nachdem dann auch noch Coco aus der Trauer heraus Yukan über die Regenbogenbrücke folgte, war es sehr einsam im Haus. So entschloß ich mich erneut für einen Hund. Die Entscheidung welche Rasse es sein sollte war nicht schwer... ein Boxer muß her.
Vom Boxer-Club Neustadt/W. erhielt ich die Adresse einer Züchterin, rief dort an, fuhr kurz entschlossen hin, sah meinen Campino, es war Liebe auf den ersten Blick und schon war er mein.
Gott sei Dank war ein baldiger Einzugstermin bei uns in Sicht :).
Campino wurde im Boxerclub Neustadt ausgebildet, hat die Begleithundeprüfung, als auch die ZTP erfolgreich abgelegt. Aufgrund meiner gesundheitlichen Konstitution mußte ich davon absehen, mit Campino weiter zum Hundeplatz zu fahren. Um seine Auslastung und die Freude am Spiel aufrecht zu erhalten, machen wir zuhause gern Denksport- und Suchspiele, sowie Apportierübungen. Dies alles bereitet ihm so viel Freude, daß er den Hundeplatz gar nicht vermisst. Natürlich stehen auch tägliche Spaziergänge auf dem Programm. Hier kann er dann seine Nase oftmals draußen unter Beweis stellen und verschiedene Sachen suchen, die ich ihm verstecke.
Sollte es noch in diesem Jahr klappen, möchte ich mit meinem Buben noch etwas Dummyarbeit beginnen.
Wenn meine Tochter aus Bayern da ist, habe nicht nur ich Besuch, sondern auch mein Bub, da meist ihr Colliemädchen mit von der Partie ist. So hat Campino mehrmals im Jahr tollen Damenbesuch.

Nun wünsche ich den Besuchern meiner Homepage viel Spaß beim Stöbern.